Josef Bachmann im Talk Täglich auf Tele Züri

Tele Zürich lud Josef Bachmann zum Talk Täglich ein, um über das Thema "Tabubruch Rentenkürzungen" zu sprechen.

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Bezahlt die Schweiz zu hohe Renten?

Bild: Keystone, Martin Ruetschi

Von Sibilla Bondolfi
Erschienen auf swissinfo.ch, 8.4.2019

Das Schweizer Rentensystem droht zu kollabieren. Gleichzeitig erhalten Schweizer Pensionierte so hohe Renten wie kaum irgendwo auf der Welt. Zahlt die Schweiz zu hohe Renten aus?

Die Schweizer und Schweizerinnen sind ein Volk glücklicher Rentner und Rentnerinnen. Laut einer Studie der UBS (International Pension Gap Indexexterner Link) muss man in der Schweiz im Vergleich zu zwölf anderen Ländern dank guter Renten mit Abstand am wenigsten selber für das Alter sparen – und das in einem Land mit den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt. Wer in der Schweiz als Angestellter ein Leben lang Vollzeit gearbeitet hat, dem geht es im Alter vergleichsweise gut.

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Tabubruch Rentenkürzung: Wie die zweite Säule per Initiative wieder auf Kurs gebracht werden soll

© LZ / Boris Bürgisser
von Rainer Rickenbach
Quelle: St. Galler Tagblatt, 
Rund ein Viertel der Pensionskassengewinne kommen nicht dort an, wo sie sollten. Ein ehemaliger Kassengeschäftsleiter möchte das mit einer Initiative ändern, die auch aktuelle Rentenbezüger nicht schont.

Link zum Artikel im St. Galler Tagblatt


Milchsuppe für eine faire Vorsorge

Drei prominente Mitglieder des Initiativkomitees: Thomas Weibel, NR GLP; aNR Toni Bortoluzzi und Bruno Pezatti, NR FDP

von Peter Wirth
Erschienen auf vorsorgeforum.ch, 26.3.2019

Das Komitee der Eidgenössischen Volksinitiative “Für eine generationengerechte Altersvorsorge (Vorsorge Ja – aber fair)”  hatte sich einen ausgesprochen symbolträchtigen Ort für seinen Medienanlass vor dem Start der Unterschriftensammlung ausgewählt: das Kloster Kappel, wo einst Protestanten und Katholiken statt  sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen über einem Teller Milchsuppe einen wenigstens vorläufigen Frieden schlossen und das blutige Geschäft der Schlacht um fünf Jahre aufschoben. Eine vernünftige Grundlage für eine grundlegende Reformation der beruflichen Vorsorge ist auch mit der Initiative vorgesehen.

Josef Bachmann, früherer PwC-Pensionskassenchef und eigentlicher Träger dieser Initiative, legte dar, weshalb eine grundlegende Reform der beruflichen Vorsorge unumgänglich ist. Weder mit zusätzlichen Beiträgen noch einem Schrauben an den Parametern ist es getan. Die massive Umverteilung in Höhe eines Viertels der Leistungen ist nicht mehr mit Solidarität zu umschreiben, sie grenzt an Diebstahl, zumal die “Leistungssubventionierung” durch die Jungen umso grösser ist, je höher die Rente ausfällt. Die versprochenen Leistungen sind nicht finanziert, die massive Zunahme der Lebenserwartung nicht berücksichtigt.

Die in Form einer allgemeinen Anregung gehaltene Initiative fordert eine Ende der Umverteilung, die Sicherung der Generationengerechtigkeit von Leistungen und Beiträgen, die Schaffung der Voraussetzungen für eine moderate Senkung der Renten bei Bedarf und der Erhöhung nach Möglichkeit und die Festsetzung des Rentenalters nach individuellen Bedürfnissen.

Start der Unterschriftensammlung ist am 2. April. Innerhalb von 18 Monaten müssen 100’000 Unterschriften zusammenkommen. Eine grosse Herausforderung, da weder Parteien noch Fachverbände dahinter stehen. Sollte es nicht gelingen, das System der 2. Säule rechtzeitig zu modernisieren, befürchtet Bachmann massive Rentenkürzungen die weit einschneidender sein würden als alles, was jetzt mit einer Flexibilisierung der Renten vorgesehen ist.

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Warum Junge bei den Renten im Nachteil sind

Von Martin Spieler
Quelle: Basler Zeitung, 11.3.2019

In den Medien heisst es immer, bei den Pensionskassen würden die Jungen die Alten subventionieren. Aus meiner Sicht stimmt vieles nicht. Sämtliches Guthaben der Rentner wird ab Pensionierung nicht mehr verzinst. Effektiv werden doch die Rentner gemolken?

Link zum Artikel in der BAZ


Das Renten-Tabu / Interview mit Josef Bachmann im «Trend Wirtschaftsmagazin» Radio SRF

Josef Bachmann: «Das grösste Problem ist, dass man den Rentnern zu viel versprochen hat und dass die Jungen das jetzt zahlen müssen.»

Quelle: SRF, 9.2.2019

Wer einmal eine Rente aus der zweiten Säule hat, kann sich sicher sein, dass sie immer gleich hoch ist. Ist das gerecht? Oder sollten Rentner nicht auch ihren Beitrag leisten, wenn es an den Märkten abwärts geht und die Pensionskassen schlechte Anlagerenditen erzielen? Das Streitgespräch im «Trend».

Zum Beitrag mit Podcast:

https://www.srf.ch/sendungen/trend/das-renten-tabu


Josef Bachmann im 10vor10-Interview

Josef Bachmann im Interview mit Arthur Honegger in 10vor10 auf SRF 1, 25.1.2019, 21:50 Uhr